Therapievorraussetzungen

Wenn Sie sich entscheiden, eine Therapie mit mir gemeinsam zu beginnen, müssen Sie sich darauf einstellen, dass Ihre Mitarbeit eine wichtige Voraussetzung ist.

So ähnlich, wie, wenn Sie eine neue Sprache lernen: Ich kann Ihnen viele hilfreiche Informationen geben, kann Ihnen viele gute Übungen beibringen und kann mit Ihnen gemeinsam einen Weg erarbeiten, wie Sie selbstwirksam Ihre Symptome lindern können und ein realistisches Ziel erreichen können.

Aber Ihre Hauptarbeit findet zwischen den Therapiesitzungen statt: Sie führen ein Therapietagebuch, üben Dinge ein, halten sich daran, gut für sich und Ihren Körper zu sorgen und bauen Achtsamkeit und Bewegung in Ihren Alltag ein.

In den Zeiten zwischen den Sitzungen, die in der Regel einmal pro Woche stattfinden, müssen Sie in der Lage sein, einen Notfallplan in Krisen einhalten und durchführen zu können, hier ist ggf. auch die zusätzliche Hilfe durch eine psychiatrische Klinik für den Notfall und eine/n niedergelassene/n Psychiater/in zur medikamentösen Unterstützung, evtl. auch sozialarbeiterische Unterstützung oder der zusätzliche Besuch einer Gruppe notwendig.

Notfalltelefonate oder Notfall - Mails sind möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben. Aus Kapazitätsgründen kann ich oft dem großen Unterstützungsbedarf zwischen den Sitzungen nicht alleine gerecht werden, hier benötigen Sie oft noch zusätzlich Hilfen (s.o.)

Nur so werden Sie die Erfahrung machen, dass die Therapie Sie zu Ihrem Ziel bringt.

Bitte überlegen Sie sich gut, ob Sie sich auf diese Dinge einlassen können, bevor wir eine gemeinsame Arbeit beginnen. So, wie ich stets versuche, für Sie verlässlich und vertrauenswürdig zu sein, muss ich mich auf Sie verlassen können, dass Sie es genauso tun.

Und dann werden Sie auf diesem Weg die Erfahrung machen, dass Sie vieles verändern können - mit Ihrer Fähigkeit, Ihr Großhirn zu nutzen, Ihren Körper zu regulieren und neue Wege auszuprobieren.